In unseren Beziehungen bleiben wir traditionell: ein Partner - nicht mehr. Warum eigentlich? Warum denken wir da so ausschließlich? Das Liebesglück ist teilbar - durch mehr als zwei. Besitzdenken und Eifersucht haben dann keinen Platz, es geht um Offenheit und neue Lebenskonzepte. Doch manche überschätzen sich und glauben, sie müssten andere aus ihren Beziehungen retten. Sie verführen und wenden sich wieder ab. Die Einhundert mit Stephan Beuting über Polyamorie - die Liebe zu mehreren zur selben Zeit.

Auf einer Wiese sitzen Leute. Sie sind nur unscharf zu erkennen.
Polyamorie

Viele lieben im Einfamilienhaus

Zwei Männer, eine Frau - und weitere Beziehungen zu Männern und Frauen, die teils Jahre halten. Warum eigentlich nicht? Ozon und Jamira leben genau das in einem beschaulichen Ort am Bodensee. Mit ihrer Tochter. Mit ihrem Partner Toa - und mit viel Akzeptanz.

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Als DRadio Wissen-Autorin Julia Demming wieder nach Hause fährt, ist sie beeindruckt, wie offen Jamira, Ozon und Toa über ihre Lieben gesprochen haben. Im Zug denkt Julia selbst über Beziehung und Liebe nach. Polyamorie ist nichts für sie, aber mehr über Rücksicht und Verständnis für die eigenen und die Bedürfnisse des Partners nachzudenken, das kann wohl kaum verkehrt sein.