In dieser Einhundert mit Paulus Müller geht es um Dinge, die man nicht tun sollte: Maxi verschlingt so gierig ihr Steak, dass sie am Ende im Krankenhaus landet. Anke fährt fast 100 Kilometer mit angezogener Handbremse über die Autobahn. Pascal testet Magic Mushrooms. Und vor 100 Jahren legten sich Rheumapatienten stundenlang in tote, stinkende Wale.

Toter Wal
Rheumatherapie

30 Stunden im toten Wal abhängen

Rheuma mit toten Walkörpern heilen? Vor 100 Jahren haben Menschen in Australien daran geglaubt. Um ihre Schmerzen zu lindern, legten sie sich in einen Walkadaver: In einen riesigen Haufen furchtbar stinkenden Schlick. Eine Kur, die man lieber nicht machen sollte.

"Wenn da so 40 Tonnen Wal aufplatzen und vor sich hingammeln, dann riecht das auch wie ein Massaker!"
Insa Backe kommt aus Ostfriesland und weiß, wie sehr tote Wale stinken.

Im Rahmen seiner Recherche hat Einhundert-Autor Martin Krinner etwas gesehen, das er niemals wieder vergessen wird: einen explodierenden Pottwal. Martins Kollegin Insa aus Ostfriesland hat ihm ein Video auf Youtube gezeigt. Ein Mann im Feueranzug steht mit einer Lanze neben einem toten, gestrandeten Wal und stochert in dem mit Methan gefüllten Bauch herum. Plötzlich macht es: Wumm!! Das ganze Viech wird zerrissen. Martin Krinner hat anschließend zwei Nächte lang von der Explosion geträumt.