Wir kümmern uns in dieser Redaktionskonferenz ums Fischessen, weil es so schwer ist, Fisch auf den Tisch zu bringen, wenn man ihn sowohl mit einer gesunden Ernährung, einem feinen Geschmack und einem guten Gewissen in Einklang bringen will. Darum testen wir Fische nach unterschiedlichen Kriterien. Wir befragen eine Köchin, wir sprechen darüber, wie gesund welche Fische sind und wir befragen Apps vom WWF, von Greenpeace und den Sustainable Seafood-Guide, welchen Fisch wir denn nun mit gutem Gewissen essen können. And the winner is...

Fischer auf Boot mit Angel
Fisch

Hauptsache gesund

Salzwasserfische sollen besonders viele Omega-3-Fettsäuren enthalten und gelten als gesund. Wir lassen uns erklären, welcher Fisch besonders wertvoll für die Ernährung ist.

"Was den Jodgehalt angeht, ist der Hering die Nummer eins."
Matthias Keller vom Fischinformationszentrum

Fettgehalt, mit Eiweiß, Jod, Vitamin D, Taurin oder Cholesterin - jede Fischart hat ihre Vorzüge, weiß Matthias Keller vom Fischinformationszentrum in Hamburg. Er empfiehlt, mal fetten und mal mageren Fisch zu essen und die Fischsorte häufiger zu wechseln. Leider sind viele für uns sehr gesunde Fische in ihrem Bestand gefährdet.

Aquakultur oder Seefisch?

Dann gibt es natürlich noch den Aspekt der Kontamination des Wassers, in dem die Fische aufwachsen. Wenn eine Aquakultur gut geführt sei, brauche man keine Angst vor Schadstoffen im Wasser zu haben. anders der Seefisch, bei dem man nie genau wisse, wo er im Wasser herumgeschwommen sei und womit er möglicherweise belastet sein könnte. Vor allem bei alten Fischen besteht die Gefahr, dass sie im Laufe ihres Lebens viele Schadstoffe, wie Schwermetall, Blei, Kadmium oder Quecksilber aufgenommen haben.