Oft liegt das verdammt nah beieinander: Das Gute und das Schlechte. Wie in der Geschichte vom japanischen Walfang-Dorf Taiji - gehasst von Umwelt-Aktivisten und geliebt von Jay, der dort seine neue Heimat findet. Lilian landet allein im Nirgendwo - statt bei ihrem Wunschfreiwilligendienst. Triathlet Elmar Sprink ist herzkrank, bekommt ein Spenderherz - und startet danach wieder als Sportler durch.

Lilian Chamai mit Feuerwehrleuten in Costa Rica
© Collage Deutschlandfunk Nova | Lillian Chamai
Freiwilligendienst in Costa Rica

Lilian allein mit 13 Männern

Mit 19 will Lilian einen Freiwilligendienst machen: Insektenschutz im Nationalpark stellt sie sich vor. Stattdessen landet sie im Nirgendwo in Costa Rica, allein mit 13 Männern.

"Das war so ein ganz langer Gang mit Zimmern an der Seite. Und aus allen Zimmern kam ein Mann raus, meistens Oberkörper frei, beim Fußball gucken. Mit Plakaten von halbnackten Frauen in ihren Zimmern – und dann ich. Das war einschüchternd. Ich habe überhaupt nicht gesehen, wie ich da reinpassen soll.“
Lilian weiß am Anfang nicht, wie ihr Freiwilligendienst werden soll.

Die ersten sechs Monate ging es Lilian im Camp in Costa Rica nicht gut. "Warum hat sie nicht abgebrochen?", fragt sie Deutschlandfunk-Nova-Reporter Christoph Schäfer. Lilian sagt, zum einen habe sie ihr Idealismus da durchgebracht, zum anderen wollte sie nicht aufgeben. Einfach auch aus Sturheit. Geholfen hat ihr am Ende eine Spur Pragmatismus, um ihre Ideale und Ziele zu erreichen.