Irgendwann ist es im Leben eines Menschen Zeit, auf eigenen Beinen zu stehen. Bis es so weit ist, helfen Kuscheltiere über die schwierige Zeit der ersten Abnabelung von den Eltern hinweg. In vielen Fällen wird aus dem Übergangsobjekt aber ein langjähriger Vertrauter, Geheimnisbewahrer oder sogar vollwertiger Partner- und Freundesersatz. Wir klären, wann eine Trennung von euren Kuscheltieren Sinn macht, und wie ihr euch sanft von ihnen entwöhnen könnt.

Eine Redaktionskonferenz mit Sven Preger

Kuscheltiere

Teddy, Tiger, Fuchsi und Co.

Eichhörnchen, Hund, Elefant und natürlich der Teddy - sie sind unsere treusten Begleiter, kennen uns besser als jeder andere. "Habt Ihr noch ein Kuscheltier?", haben wir gefragt und lustige, rührende und absurde Geschichten gesammelt.

"Als ich klein war, mussten meine Eltern mir hundert Mal versprechen, dass sie - wenn ich sterbe - das Stofftier in meinen Sarg legen. So sehr habe ich es geliebt."
Anonym

Von eifersüchtigen Partnern, die das Kuscheltier aus dem Bett schmeißen, von körperlichem Verfall und schmerzhaften Trennungen und von unendlicher Liebe. Vielleicht wird das Lieblingstier irgendwann in den Keller verbannt, aber sie wegzuschmeißen wäre, wie einen alten Freund umzubringen. Ob treue Kuschler oder Polyamore, die gleich mehrere Tiere im Bett haben - wir sind erstaunt, wie viele Erwachsene noch ein Kuscheltier besitzen.