Liebe, die schönste Sache der Welt, soll uns eigentlich glücklich machen. Doch manchmal ist so eine Liebesbeziehung ganz schön kompliziert - und dann tut es weh. Wenn eine weiße Britin in den 50er Jahren einen Schwarzen aus Botswana heiraten will. Wenn ein buddhistischer Mönch sein Gelübde abgeben muss, weil er sich verliebt hat. Wenn ein Texaner sich 1985 in eine DDR-Bürgerin verliebt. Und wenn ein Schriftsteller wie Kurt Tucholsky nur auf dem Papier lieben kann.

Seretse Khama und seine Frau Ruth in Southhampton
© imago | United Archives International
Botswana

Seretse Khama und die weiße Frau

Der Prinz Seretse Khama aus Betschuanaland (heute Botswana) geht in den 40er Jahren zum Studieren nach Großbritannien. Er lernt dort die Bürokauffrau Ruth Williams bei einem Abendessen kennen. Vielleicht ahnt der Prinz, dass er Probleme bekommen wird, wenn er seiner Familie mit den Hochzeitsplänen konfrontiert. Dass seine Entscheidung so weitgehende Folgen haben wird - damit hat er vielleicht doch nicht gerechnet.

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Monika Ahrens hat interessiert, wie es heute in Botswana aussieht, 50 Jahre nachdem Seretse Khama das Land in die Unabhängigkeit geführt und das Ziel einer "nicht-rassistischen" Gesellschaft ausgegeben hat. Das Land ist noch immer eine Demokratie, es gibt wenig Korruption. Aber nicht alle Menschen können hier frei und friedlich leben. Homosexuellen drohen zum Beispiel für "widernatürlichen" Sex bis zu sieben Jahre Gefängnis.