Wie ein Schweizer StartUp mit Fair-Trade-Musik Erfolg hat +++ NATO-Treffen zu Angriffen der Türkei auf IS-Stellungen und Kurdengebiete +++ Fette Sicherheitslücke bei Android Handys +++ Und: Veggie-Metzgerei in Paris

Julia Möckl ·

Moin, Moin! Auch am Dienstag begrüßen euch Moderator Till Haase und Redakteurin Tina Kießling im Studio - und Julia Möckl an den Tasten. Geht los!

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"Dagegen ist Griechenland ein Kindergeburtstag" - sagen Finanzexperten über den derzeitigen Absturz der Börse von Shanghai. Um 8 Prozent ging's gestern runter. Die Regierung reagiert schon seit Wochen mit drastischen Maßnahmen: Großaktionäre dürfen nicht mehr verkaufen oder werden zum Kauf neuer Aktien verdonnert.

Korrespondent Axel Dorloff zum chinesischen Börsen-Tiefflug
"Es sind die Menschen aus der Mittelschicht, die jetzt um ihr Geld fürchten."
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Ein kleines Schweizer Unternehmen mischt gerade den Musikmarkt auf: Wer als Künstler seine Mucke über iGroove vertreibt, bekommt mehr raus als bei anderen Plattformen. Und Nutzer können ganz einfach per SMS bezahlen - ohne Registrierung. Auch aus Deutschland.

Schwarz-Weiß-Foto. Eine Frau trägt Kopfhörer und Brille. Sie kneift die Augen zusammen und hat den Mund weit geöffnet.
Yay: So macht Musik hören Spaß.
Redakteurin Tina Kießling über einen neuen Weg der Musikvermarktung
"IGroove hat in der Schweiz schon vorher unbekannte Künstler wie den Rapper Xen in die Charts gebracht."
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Schmeiß dein Android-Handy in den Müll - titelt The Register. Denn es ist eine fette Sicherheitslücke aufgetaucht. Eine MMS oder Hangouts-Nachricht - und das Handy ist infiziert. Wegschmeißen müsst ihr euer Android deswegen nicht, meint unser Netzautor, aber: Augen offenhalten nach Updates!

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Für eine liberale Interpretation des Islam - plädiert eine Konferenz in Dakar, die heute beginnt. Als positives Beispiel wird oft Marokko genannt. Dort gilt schon seit langer Zeit eine moderatere Auslegung des Koran - was jedoch nicht heißt, dass es dort nicht auch Extremisten gibt, sagt unser Korrespondent.

Nahost-Korrespondent Stefan Ehlert
"Auch innerhalb Marokkos gibt es zwei Tendenzen: Konservativere Stimmen und solche, die sagen - weniger Religion und mehr Moderne tut's auch."
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Wenn die Gewalt weiter eskaliert, wird die Regierungsbildung noch schwieriger und es muss Neuwahlen geben. Darauf spekuliert der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, sagt die Journalistin Ayca Tolun. Erdoğan wolle die absolute Mehrheit wieder - deswegen schürt er mit Angriffen auf irakische Kurdengebiete Unruhe, während er im eigenen Land Demonstranten und Aktivisten verhaften lässt.

Istanbul nach Anti-Regierungsdemonstration.
© dpa
Istanbul. Nach Anti-Regierungsdemonstration.
Ayca Tolun, Leiterin der türkischen Redaktion bei Funkhaus Europa
"In weniger als einer Woche sind in der Türkei über 1000 Menschen festgenommen worden - die absolute Mehrheit sind kurdische und linke Aktivisten."
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Vegetarische Metzgerei. Schön widersprüchlich, dachte sich ein kleiner Laden in Paris - und verkauft Chickennuggets ohne Hühnchen in einem Viertel, in dem sonst eher Gänsestopfleber und Tartar über die Ladentheke gehen.

Paris-Korrespondentin Barbara Kostolnik war in einer vegetarischen Metzgerei
"Mittlerweile essen Franzosen weniger Fleisch."
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Google gibt die Zwangskopplung seiner Dienste an Google+ auf: Um z.B. ein Youtube-Video zu kommentieren brauchten User bis vor kurzem noch nen Google+-Account. Diese Zwangsrekrutierung ging offenbar in die Hose. Jetzt rudert Google zurück.

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Bayernprofi Jérôme Boateng möchte international bekannter werden. Deswegen lässt er sich jetzt von Jay-Z managen. Dass Jérôme auch andere Rapper gut findet, ist aber ok. Hat Jay-Z gesagt.

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Die Türkei hat für heute eine Nato-Sitzung beantragt. Außerplanmäßig. Weil die Regierung in Ankara die nationale Sicherheit durch IS und die kurdische PKK bedroht sieht. Was den IS angeht, dürften sich die Nato-Mitglieder einig sein, was die PKK angeht - eher nicht: Denn auch die Kurden kämpfen gegen IS.

Nachrichtenredakteurin Anne Cuber
"Den Bündnisfall - also militärische Unterstützung - hat die Nato bislang nur ein einziges Mal ausgerufen: nach den Anschlägen vom 11. September."
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Wir sind raus! Viel Spaß mit dem Grünstreifen und bis morgen.