Rund 600 Kilogramm Müll produziert jeder von uns im Schnitt pro Jahr. Das sind 600 Kilogramm zu viel, meinen manche, und versuchen daher ihren Müll auf ein Minimum zu reduzieren.

Jedes Gramm Abfall wird vermieden, jede Verpackung abgelehnt. Die Zero Waste Bewegung findet immer mehr Anhänger und neue, verpackungsfreie Supermärkte machen das Einkaufen für sie immer einfacher.

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Die Redaktionskonferenz erklären wir heute zur müllfreien Zone und sprechen mit einem Paar, das sich nicht mehr darum streiten muss, wer den Müll runterbringt- sie haben für fast alles müllfreie Alternativen gefunden.

Recycling

Die zweitbeste Wahl

Müll lässt sich nicht komplett vermeiden. Aber man kann ihn recyceln und wiederverwerten. In Grenzen jedenfalls.

Da gibt es diese bekannten Mythen: Warum das Altglas nach Farben sortieren? Wird hinterher doch eh alles zusammengekippt. Oder: Warum den Müll überhaupt trennen? Die Maschine sortiert doch viel besser. In beiden Aussagen steckt ein wenig Wahrheit. Ja, die Maschinen sortieren aus. Aber: Je sauberer wir vorsortieren, desto einfacher hat es die Sortieranlage. Der "Sortiererfolg" ist höher.

"Es ist gut, den Joghurt-Deckel vom Becher zu trennen und ihn dann auf jeden Fall in den gelben Sack zu tun."
Florian Metzler, Student im Entsorgungsingenieurwesen

Die Sortiermaschinen erfassen hauptsächlich die verschiedenen Kunststoffarten - PE, PP, PET und PVC beispielsweise. Diese können recycelt und wiederverwertet werden. "Ich habe aber immer einen Qualitätsverlust in gewissem Maße", sagt Florian.

"Wir müssen uns an die eigene Nase packen und mehr Verantwortung der Verpackung gegenüber zeigen."
Florian Metzler, Student im Entsorgungsingenieurwesen

Bewusster verpacken und noch schlauer aufbereiten. Es gibt einige neue Ansätze, erklärt Florian. Die Frage ist, wie wir unseren Müll künftig erfassen wollen. Eine Idee sei es, den Müll zu trocken, dann lässt er sich nämlich einfacher aussortieren. "Da gibt es noch viel Potenzial". Und das ist gut so, denn der Plastikmüllberg wächst und wächst.

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