Jeder zweite Deutsche bestellt im Netz. Bücher, Küchengeräte, Möbel, Kosmetik, Schuhe oder Klamotten kommen mit dem Paketboten direkt nach Hause. Und weil es nix kostet, darf's auch ruhig etwas mehr sein: Zum Beispiel das Sommerkleid in verschiedenen Farben und die Sandalen in unterschiedlichen Größen. Was nicht gefällt, geht zurück. Bisher haben das die Händler gezahlt, neuerdings dürfen sie diese Kosten auch auf ihre Kunden abwälzen.

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Neue Gesetze fürs Online-Shopping

Seit dem 13. Juni 2014 haben sich die Gesetze für das Einkaufen im Netz verändert. Philipp Banse erklärt, was neu ist und wie das mit der Öko-Bilanz aussieht.

Versandkosten zahlt weiterhin der Online-Händler, es sei denn, es handelt sich um eine Express-Bestellung. Was sich geändert hat, sind die Rücksendungen. Bisher lag Bestellungen meistens ein halb ausgefüllter Retourenzettel bei. Mit dem neuen Gesetz können Online-Händler diese Rücksendekosten auf den Kunden abwälzen. Das Gesetz ist aber bisher nur eine Möglichkeit für die Händler. Große Unternehmen haben schon angekündigt, dass sie es erst einmal weitermachen wie bisher. Ratsam für Einkäufer ist es jetzt allerdings, dass sie sich vorher informieren.