Warum wir aus den Ferien Postkarten verschicken, obwohl es Facebook und Instagram gibt.

Ein Stück Karton, vorne ein Fotomotiv, vielleicht ein Strand vor Sonnenuntergang und auf der Rückseite ein handgeschriebener Gruß: Die Urlaubskarte. Wir fragen uns, warum wir immer noch Postkarten schreiben und ob Facebook oder Instagram nicht vielleicht doch die bessere Ansichtskarte sind. Eine Meinung aus der DRadio-Wissen-Redaktion: Manchmal muss es eine Postkarte sein, damit die Menschen, die wir mögen, nicht immer nur Reklame und Rechnungen aus dem Briefkasten fischen.

Ein Postkartenverkäufer in Myanmar
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Ist das geil hier!

Christian Schmitt über das Für und Wider des Postkartenschreibens und über den perfekten Zeitpunkt.

Bei Facebook kann man auch Bilder hochladen und bekommt auch noch gleich die Rückmeldungen von Freunden - vielleicht sogar von vielen Menschen, denen man nie im Leben eine Karte schicken würde. Und auf deren Kommentare man auch gerne verzichtet. Dann gibt es da noch die App, bei der man den Text eintippt und der Rest erledigt sich automatisch. Langweilig findet Christian und erinnert sich an jenen Urlaub, als er die besten Karten fabriziert hat.