Letztlich ist es doch immer dasselbe: die fünf Minuten beim Bäcker, wir treffen den Chef oder den Prof im Fahrstuhl oder wir stehen auf einer Party zwischen vielen fremden Menschen. Entweder gibt's nun peinlich Stille, oder: Smalltalk. Eigentlich interessiert sich niemand für runtergeplauderte Belanglosigkeiten. Aber trotzdem: Wir sollte auch kleine, oberflächliche Gespräche draufhaben.

Eine Redaktionskonferenz mit Sven Preger.

Eine rothaarige Frau mit Brille schaut lachend und etwas schüchtern zur Seite.
Smalltalk

Keine Panik vor der kleinen Plauderei

Smalltalk muss gar nicht so schwierig sein. Und damit es beim nächsten Schwatz gut klappt, hat DRadio-Wissen-Reporter Stephan Beuting intensiv recherchiert und hat sie schlißelich alle zusammen getragen: Gute und weniger gute Tipps zum richtigen Smalltalk.

Smalltalk kann so einfach und so befriedigend sein. Nur mal eben "Hallo!" gesagt, kurzes Ping-Pong, kleiner Witz und tschüss, das war's auch schon. Das Ergebnis eines kurzen Smalltalk macht unterm Strich: zwei Menschen glücklich in weniger als einer Minute. Es wäre doch schade, wenn man sich diese Gelegenheit entgehen lassen würde.

"Eine Gesprächspause ist keine Katastrophe. Sie bedeutet einfach, dass das Interesse der Gesprächspartner am aktuellen Thema ruht oder auch erloschen ist. Sie können es mit einer Zusatzfrage wieder wecken oder einfach zu einem anderen interessanten Thema wechseln."
Aus dem Buch "Sympathien gewinnen" von Cornelia Topf und Michael Reiter

Ein paar Themen haben im entspannten Smalltalk allerdings nichts verloren, auch wenn sie noch so spannend sein mögen:

  • politische Überzeugungen
  • partnerschaftliche und familiäre Probleme
  • Religion
  • Katastrophen
  • Sex/Intimes
  • Vermögensverhältnisse
  • psychische Probleme
  • Krankheiten

Wenn das nächste Mal also jemand nach dem werten Befinden fragt, besser nicht vom drohenden Schnupfen berichten, lieber unverbindlich bleiben: Muss ja.