Gummersbach, Gießen oder Göttingen - normalerweise absolvieren angehende Lehrer ihr Praktikum ihr Praktikum hierzulande. Schließlich sollen die Studenten das deutsche Schulsystem und die hiesigen Gepflogenheiten kennen zu lernen. Sechs Lehramtsstudenten aus Köln haben einen anderen Weg gewählt. Sie sind nach Uganda geflogen und haben ein Praktikum an einer Schule im nordugandischen Gulu gemacht. Dabei haben sie viel gelernt - vor allem über sich selbst.

Kinder sitzen auf einer Schulbank und schreiben in Hefte.
© Mona Massumi
Lehrer global

Ein Praktikum in Uganda

Ein Austausch der besonderen Art: Sechs Lehramtsstudenten aus Köln haben sich auf den Weg nach Afrika gemacht, nach Uganda. Hier arbeiten sie sechs Wochen lang an einer Schule.

Die Police Primary School in Gulu - hier haben sechs Lehramtsstudenten aus Köln ein Praktikum gemacht. Begrüßt wurden sie von 700 Schülern. Die sind auf sieben Klassen verteilt - pro Klasse 100 Schüler.

Sechs Wochen, ein Praktikum, unzählige Erfahrungen...

Lernen von ihren Schülern

Im Unterricht sitzen jeweils vier Schüler an einem Tisch, trotzdem ist es in den Klassenräumen ruhig. Eigentlich geht es darum, dass die jungen Lehramtsstudenten den Schülern etwas beibringen. Doch am Ende ist andersherum: Die Austauschstudenten lernen viel von ihren Schülern.

Sechs Wochen Uganda

In der Redaktionskonferenz spricht DRadio-Wissen-Moderator Sven Preger mit den Initiatorinnen des Austauschs, Mona Massumi und Inna Enns. Außerdem zu Gast sind Leonard Nelle und Johannes Häffner. Beide waren sechs Wochen lang in Gulu - als Praktikanten.

Eine Schule in Uganda.
© Mona Massumi
An dieser ugandischen Schule haben die deutschen Studenten ein Praktikum gemacht.

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