Gernot Grömer war schon auf dem Mars, bei einer simulierten Marsexpedition, denn er testet Raumanzüge für die Piloten, die in 20 Jahren wirklich zum Mars fliegen werden. Didi Taihuttu ist ausgestiegen aus seinem alten Leben und hat sein ganzes Geld in Bitcoins investiert - um mehr Zeit für die Familie zu haben. Mathias Wolfram hatte am 9. November 1989 eine Eingebung: Der Osten braucht Kopiergeräte. Heute betreibt er ein gut laufendes Büroausstattungsunternehmen in Berlin.

Gernot Grömer und der Anzug, mit dem die Astronauten zum Mars fliegen sollen.
© Deutschlandfunk Nova | Vera Pache
Analogastronaut:

Gernot Grömer war schon auf dem Mars

Mit 14 wusste Gernot Grömer: Ich will Astronaut werden. Später hat er Astronomie studiert und alles dafür getan, damit sich sein Traum erfüllt. Heute ist er Anfang 40 und war noch nie im All. Sein Traum ist trotzdem wahr geworden: Gernot Grömer testet in simulierten Expeditionen die Anzüge, die Astronauten vielleicht tragen werden, wenn sie in 20 bis 30 Jahren zum Mars fliegen.

Vera Pache und Gernot Grömer
© Deutschlandfunk Nova | Vera Pache
Vera Pache (rechts) hat Gernot Grömer (links) in Innsbruck getroffen. Als sie mit ihm über die Reise zum Mars gesprochen hat, hörte sich das manchmal so an, als müssten wir nur noch die letzten Schrauben am Raumschiff festzurren und losfliegen. Dabei dauert es wohl noch mindestens ein Jahrzehnt, bis die Wissenschaft soweit ist.

Als Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Vera Pache in Innsbruck war, hat sie ein Zitat von Einstein aufgeschnappt: Fantasie ist wichtiger als Wissen, weil Wissen ist begrenzt. Dieser Spruch, findet sie, fasst den Spirit von Gernot Grömer und vom ÖWF ziemlich gut zusammen.