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Floskeln wie "Öffne dein Herz" oder der "Blick in den Kopf" könnten vielleicht eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Mehreren Forschenden aus München ist es gelungen, menschliche Organe durchsichtig zu machen. Das Prinzip an sich ist zwar nicht neu, funktionierte bis jetzt aber nur bei Mäusen: In die Organe wird eine Reinigungsflüssigkeit gespritzt, die sie transparent macht. So können 3D-Karten des Gewebes erstellt werden. Das Ziel dieser Forschung auf lange Sicht ist es, einmal mit einer Art Bio-3D-Drucker künstliche Organe herstellen zu können.

Bei menschlichen Organen war das Problem, dass dieselbe Flüssigkeit wie bei den Mäusen nicht funktionierte. Sie durchdringt wohl manche Strukturen nicht. Deshalb war die Aufgabe, einen Ersatz zu finden. Experimentiert wurde mit Spenderorganen, die nach Angaben der Forscher noch intakt waren. Die Lösung war am Ende eine Flüssigkeit, die praktisch erst den Weg freimacht und es einer anderen möglich macht, sich besser zu verteilen.