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Die Männer sind schon fast 1000 Jahre lang tot.

Und ihre Skelette wurden in verschiedenen Ländern, nämlich Dänemark und Großbritannien, gefunden. Die Knochen sind zur Zeit im Nationalmuseum in Kopenhagen. Dort konnten Archäologen nun nachweisen, dass die Toten aus der gleichen Familie stammten. Eine zufällige DNA-Untersuchung zeigte, dass es sich um Verwandte zweiten Grades handelte - also Großvater und Enkel, Onkel und Neffe oder Halbbrüder. Beide waren Wikinger und müssen ein ziemlich raues Leben gehabt haben. Der Ältere der beiden starb in Dänemark. Seine Knochen zeigten Spuren, die wahrscheinlich von Kampfverletzungen kamen. Und der Jüngere lag in einem Massengrab in Großbritannien, er war durch schwere Kopfverletzungen gestorben.

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Für die Archäologie ist die Entdeckung ein Glücksfall. Sie sagt viel aus über das Reiseverhalten und die Ausbreitung der Wikinger im frühen Mittelalter. Normalerweise werden Verwandtschafts-Verhältnisse bei Skeletten aus dieser Zeit nur bei Herrschern rekonstruiert.