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Als erster US-Bundesstaat hat Arkansas Hormonbehandlungen für transsexuelle Jugendliche verboten.

Damit hat sich das Parlament gegen den Willen des republikanischen Gouverneurs durchgesetzt. Sein Veto gegen das Verbot hatte er mit einem zu drastischen Eingriff in die Privatsphäre transsexueller Jugendlicher, ihrer Eltern und Ärztinnen und Ärzte begründet.

Das neue Gesetz verbietet alle medizinischen Behandlungen an Jugendlichen, die zu einer Entfernung oder Veränderung von Geschlechtsmerkmalen führen. Die konservative Organisation Family Council begrüßt das, die Menschenrechtsorganisation ACLU will dagegen klagen. Die Human Rights Campaign befürchtet eine Ausweitung der Gesetzgebung auf Bundesebene.

Das Parlament von Arkansas hat erst vor Kurzem ein strenges Abtreibungsverbot auf den Weg gebracht: Demnach dürfen Frauen auch nach Inzest oder Vergewaltigung keine Schwangerschaft abbrechen - nur wenn ihr eigenes Leben in Gefahr ist.