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Wir befinden uns in einer großen Blase - das gilt sogar fürs Sonnensystem.

Ein internationales Team von Astronominnen und Astronomen schreibt im Fachmagazin Nature, dass die Erde und unser Sonnensystem in einer Bubble von etwa 1000 Lichtjahren Durchmesser schweben. Sie beschreiben die Blase als staubfreien Raum, der mit Gas gefüllt ist und durch die Explosion von sterbenden Sternen vor zirka 14 Millionen Jahren entstand.

Die Zahlen haben die Forschenden durch Messungen mit dem europäischen Weltraumteleskops Gaia berechnet, das die Bewegungen und Distanzen von Milliarden Sternen aufzeichnet.

Galaxien sind wie löchriger Schweizer Käse

Den Forschenden zufolge sind Galaxien wie unsere Milchstraße generell so etwas wie ein löchriger Schweizer Käse, wobei die Löcher, also die Blasen, von vergangen Supernova-Explosionen erzeugt wurden. Um die "Käselöcher" herum können neue Sterne entstehen, weil dort das Gas von der Energie der sterbenden Sterne verdichtet wurde.

Die Forschenden schreiben auch, dass diese Ursprungsexplosionen immer noch wirken und sich dadurch unsere Blase weiter in die galaktische Nachbarschaft ausdehnt. Allerdings mit abnehmender Kraft von inzwischen noch sechs bis sieben Kilometern pro Sekunde.