Die Natur holt sich offenbar ein atomares Sperrgebiet zurück.

Was schon von der verbotenen Zone um das ukrainische Katastrophen-Kraftwerk Tschernobyl bekannt ist, scheint sich jetzt in Japan zu wiederholen - rund um den vor fast zehn Jahren zerstörten Reaktor Fukushima.

Wildtiere lieben menschenfreie Zonen

Forschende aus den USA und Japan haben Aufnahmen von Fotofallen in Gebieten um die Kraftwerksruine ausgewertet. Ergebnis: Ausgerechnet in dem am stärksten verstrahlten Bereich wurden die meisten Wildtiere aufgenommen. Das liegt wohl vor allem daran, dass sich dort normalerweise keine Menschen mehr aufhalten dürfen.

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Wildschweine, Makaken und Marder

Beispiel Wildschwein: In der unbesiedelten Zone, wenige Kilometer vom AKW entfernt, lösten die Fotofallen 26.000 Mal aus; in der weiter gezogenen beschränkten Zone nur halb so oft. Und in einem noch leichter verstrahlten, bewohnten Gebiet wurden die wenigsten Wildschwein-Bilder gezählt.

Auch Dachse, Makaken und Japanische Marder sorgten für mehr Aufnahmen im Sperrgebiet als in Menschennähe.