In mehreren europäischen Städten haben Künstler symbolisch die "Europäische Republik" ausgerufen - von Theatern, Balkonen und öffentlichen Plätzen aus.

In Deutschland gab es Aktionen unter anderem in Berlin, Weimar oder Freiburg. Hinter dem Projekt steht die Gruppe "Europäisches Balkonprojekt". Sie schreibt in einem Manifest, dass das Europa der Nationalstaaten gescheitert sei. Stattdessen fordert sie die Souveränität aller europäischen Bürger und eine richtige europäische Regierung. Das Ganze ist als Zeichen gegen das Wiederstarken des Nationalismus gedacht und soll vor der nächsten Europawahl im Mai zu einer möglichst breitenwirksamen Debatte über Europas Zukunft führen.

Anlass ist der 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs. Damals wurden nahezu gleichzeitig Republiken in verschiedenen europäischen Staaten ausgerufen, in Deutschland zum Beispiel am 9. November 1918 von einem Balkon des Berliner Reichstages aus.

erlesen werden, in dem die Politologin Ulrike Guérot und der Autor Robert Menasse das Europa der Nationalstaaten“ für gescheitert erklären. Stattdessen fordern sie die Souveränität der Bürger“. In Deutschland sind Aktionen unter anderem in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Köln geplant.

Anlass ist der 100. Jahrestag des Ende des Ersten Weltkriegs. Damals wurden nahezu gleichzeitig Republiken in verschiedenen europäischen Staaten ausgerufen.

Im Deutschlandfunk sagte die Politologin Ulrike Guérot, Europa müsse neu gedacht werden. Der Bürger in Europa sei vernachlässigt worden. Ohne ein gemeinsames europäisches Recht seien die Menschen vor dem Gesetz nicht gleich.