Was soll aus dem bloß mal werden?

An diesem Großeltern-Spruch über Kinder scheint etwas dran zu sein. Eine Langzeit-Studie aus Kanada zeigt: Kinder, die im Kindergarten auf bestimmte Art und Weise auffällig waren, verdienen als Erwachsene offenbar weniger Geld.

Für ihre Studie haben die Forscher Mitte der 80er Jahre 920 sechs Jahre alte Jungs durch ihre Kindergärtner beurteilen lassen. Die Erzieher sollten einstufen, ob die Kinder zum Beispiel Probleme mit der Aufmerksamkeit hatten, hyperaktiv waren, körperlich aggressiv oder ob sie sich besonders sozial verhielten, also anderen gern halfen. 30 Jahre später beurteilten die Forscher dann die Einkommen der mittlerweile Erwachsenen. Dabei beachteten sie auch den sozialen Hintergrund der Kinder und ihren IQ.

Es zeigte sich: Wer im Kindergartenalter besonders unaufmerksam war, verdiente später weniger, die besonders hilfsbereiten Kinder dagegen verdienten mehr. Aus den anderen Auffälligkeiten ließen sich dagegen keine Schlüsse ziehen.