Unter dem Hashtag #BlueForSudan, also auf deutsch "blau für den Sudan", solidarisieren sich gerade immer mehr User im Netz mit den Menschen in dem nord-afrikanischen Land.

Mit blau eingefärbten Profilbildern und Stories wollen sie auf Twitter, Instagram und Facebook auf die Situation vor Ort aufmerksam machen.

Im April war im Sudan Machthaber Omar al-Baschir nach dreißig Jahren an der Macht gestürzt worden. Seitdem ist ein Militärrat an der Macht. Letzte Woche hatte der ein Protestcamp von tausenden Demonstranten gewaltsam räumen lassen. Dabei wurden nach Angaben der Opposition mehr als 120 Menschen getötet. Die Regierung hat 61 Tote bestätigt. Mittlerweile hat der Militärrat Fehler zugegeben und sein Bedauern ausgesprochen. Zur Räumung des Protestcamps soll es einen offiziellen Bericht geben.