Cannabis

Täglich Kiffen reduziert Hirnmasse

Wer regelmäßig kifft, der verliert an Hirnmasse.

Das haben Forscher der University of Texas in einer Studie festgestellt. Dabei haben sie als erste mit drei verschiedenen Methoden der Kernspinthomografie die Gehirne von Cannabis-Rauchern gescannt. Heraus kam, dass die Cannabis-Raucher zwar an Hirnmasse verlieren, aber gleichzeitig bei ihnen die Vernetzung im Hirn komplexer wird. Das heißt, sie haben eine höhere Zahl von Verbindungen zwischen Neuronen. Die Forscher vermuten, dass der Körper so versucht, die verlorene Masse zu kompensieren.

Sie betonen allerdings, dass diese bessere Vernetzung im Hirn nur am Anfang des regelmäßigen Cannabis-Rauchens zu beobachten ist. Der Effekt lässt dann mit der Zeit nach, und das Gehirn degeneriert durch den längeren Konsum, sagen die Forscher.

Die Studie ist eine der ersten, die die neurologische Langzeitwirkung von Cannabis auf lebende Menschen untersucht. Die Studienteilnehmer waren zwischen 20 und 36 Jahren alt und rauchten die Droge im Schnitt drei Mal täglich.

Hier geht's zur Meldung der University of Texas und zu einem Bericht im "Guardian".