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Die Kryptowährung Bitcoin hat einen großen CO2-Fußabdruck, weil sie so rechenintensiv ist.

Mehr als drei Viertel des Bitcoin-Minings passiert in China, weil es dort einen schnellen Zugang zur nötigen Hardware und zu billiger Energie gibt. Das könnte Folgen für den Klimaschutz haben, schreibt ein Team von Forschenden im Fachjournal Nature Communications. Sie haben simuliert, wie sich das Bitcoin-Mining in China und sein CO2-Fußabdruck in Zukunft entwickeln. Ohne größere Eingriffe dürfte die chinesische Bitcoin-Industrie bis 2024 so viel Energie verbrauchen wie Italien. Da viel Energie aus Kohlekraft erzeugt wird, würde die chinesische Bitcoin-Industrie etwa so viel CO2 ausstoßen wie ganz Tschechien.

Die Forschenden haben auch simuliert, wie sich das Ganze positiv beeinflussen ließe. Sie sagen, dass eine CO2-Steuer nicht sehr effektiv wäre. Besser wäre es, wenn der chinesische Staat vorgeben würde, dass sich Bitcoin-Miner nur in bestimmten Gebieten ansiedeln dürfen - wo es Wasserkraft oder andere erneuerbare Energien gibt.