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In den nächsten Tagen drohen wieder Raketentrümmer auf die Erde zu stürzen.

Sie stammen von der chinesischen Trägerrakete, die letzte Woche das Kernmodul von Chinas neuer Raumstation ins All gebracht hatte. Raumfahrtexperten warnen jetzt davor, dass Teile der 20 Tonnen schweren Rakete "unkontrolliert" in die Erdatmosphäre eintreten könnten. Die Rakete vom Typ Langer Marsch 5B ist so gebaut, dass sich nach dem Start nicht mehr steuern lässt, wo ihre Überreste auf der Erde landen.

Physiker kritisiert "fahrlässiges Design"

Ein Astrophysiker vom Harvard-Smithsonian Center in Cambridge sprach von einem fahrlässigen Design und sagte, im schlimmsten Fall werde das wie der Absturz eines kleinen Flugzeugs, der sich aber über Hunderte Kilometer verteilt.

Schon nach dem ersten Flug des Raketentyps vor einem Jahr waren Trümmer in der westafrikanischen Elfenbeinküste niedergegangen und hatten mehrere Häuser in Dörfern beschädigt.