Die Bundesregierung will ein Klima-Vorbild sein: Flugreisen werden kompensiert.

Das Umweltministerium hat mitgeteilt, dass letztes Jahr dafür 1,7 Millionen Euro gezahlt wurden. Früher wurden nur Flüge der Bundesregierung kompensiert, mittlerweile wird aber auch für Flugreisen von Bundesbehörden ein CO2-Ausgleich gezahlt.

Das Geld geht an Projekte, die den CO2-Ausstoß verringern sollen, zum Beispiel Biogasanlagen in Nepal oder effizientere Kochöfen in Sambia. Beide Projekte sollen bewirken, dass weniger Wälder abgeholzt werden. Die Idee hinter CO2-Ausgleichszahlungen ist: Wenn Flüge nicht vermieden werden können, soll man im Gegenzug wenigstens Projekte finanzieren, die sich darum kümmern, Emissionen zu verringern.