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In den USA steigt die Zahl von Männern, die zum plastischen Chirurgen gehen.

Die Amerikanische Gesellschaft für plastische Chirurgie hat im letzten Jahr über 1,3 Millionen Eingriffe bei Männern gezählt. Das ist ein Anstieg von 29 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000. Dabei zählt die OP genau so mit wie eine Botox-Spritze. Die Gesellschaft spricht vom Trend namens "Daddy Do-Over". Vorher war lange nur vom "Mommy Makeover" zu hören, jetzt sollen also die Männer dran sein.

Nasen-OPs, Lid-Chirugie, Fett-Absaugen

Richtige Operationen an Männern gab es letztes Jahr rund 200.000 in den USA, etwa ein Viertel davon Nasen-OPs, gefolgt von Lid-Chirurgie und Fettabsaugen. Auf Platz vier landet die Brust-Verkleinerung, auf Rang fünf liegt die Haartransplantation. Wenn es um medizinisch nicht notwendige OPs geht, legen sich Frauen in den USA aber immer noch rund sieben mal häufiger unters Messer als Männer. Und insgesamt gesehen gibt es in den USA mittlerweile deutlich weniger plastische Chirurgie als noch um die Jahrtausendwende.

In Deutschland hat es letztes Jahr etwas mehr Eingriffe gegeben, es waren fast 80.000. Der Männeranteil liegt mit 12 Prozent etwas niedriger als in den USA.