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E-Autos sind auch nicht viel besser als normale.

Das Argument kommt oft. Stimmt aber nicht, wie eine Studie aus Schweden zeigt: Forschende vom Umweltforschungsinstitut IVL haben im Auftrag der schwedischen Energiebehörde ausgerechnet, wie viele klimaschädliche Gase bei der Produktion von Batterien für Elektroautos ausgestoßen werden - und kommen zu dem Schluss, dass es nur noch etwa 60 bis 100 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde Batteriekapazität sind.

Vor zwei Jahren hatten Forschende vom IVL schon einmal so eine Studie gemacht - und da war der Ausstoß noch doppelt so hoch. Das heißt, dass sich die Klimabilanz von E-Autos verbessert hat. Laut der Studie liegt das unter anderem daran, dass die Produktionsstätten größer geworden sind, inzwischen bei voller Kapazität laufen und damit effizienter sind. Und auch der Anteil erneuerbarer Energien, die für die Produktion verwendet werden, hat zugenommen - und nimmt weiter zu.