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Klimaschutz fängt beim Essen an.

Darauf weist jetzt auch noch mal eine Studie der Umweltorganisation WWF hin. Je weniger Fleisch und tierische Produkte wie Milch und Eier konsumiert werden, desto weniger erderwärmende Treibhausgase werden freigesetzt.

Für die WWF-Studie wurde untersucht, was Menschen in Deutschland in den Jahren zwischen 2015 und 2018 an Lebensmitteln eingekauft haben. Daraus ergibt sich im Schnitt ein Fleisch- und Wurstkonsum von 817 Gramm pro Woche und Person.

Wer sich flexitarisch ernährt und nur etwa halb so viel Fleisch, Milch und Eier wie der aktuelle Durchschnitt isst, reduziert im Bereich Ernährung seinen Treibhausgas-Ausstoß um rund ein Viertel. Noch klimaschonender ist es allerdings, ganz auf Fleisch oder ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Das spart auch weltweit Platz: Für eine vegetarische oder vegane Ernährung wird laut der Studie weniger als die Hälfte an Anbauflächen gebraucht.

WWF fordert Umdenken

Die Umweltorganisation wünscht sich ein Umdenken. Das heißt zum Beispiel: Beim Catering für Veranstaltungen oder auf Reisen sollte es laut WWF immer auch ein vegetarisches Menü geben. Wer Fleisch möchte, soll das extra ankreuzen.

Auf weniger Fleisch und mehr Linsen und andere pflanzliche Lebensmittel setzt inzwischen auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Sie empfiehlt unter anderem Kantinen bei ihrem Angebot stärker auf klimaschonende und fair gehandelte Produkte zu setzen.