Die EU-Kommission zwingt den US-Tech-Konzern Meta, bei seinem Messenger WhatsApp auch KI-Assistenten von anderen Anbietern wieder kostenlos zuzulassen.

Meta hat mit "Meta-AI" seinen eigenen Chatbot in Whatsapp integriert und verlangt Gebühren, falls andere Unternehmen einen eigenen Chatbot anwenden wollen. Das passiert zum Beispiel, wenn Unternehmen ihren Kundenservice über Whatsapp laufen lassen. Die EU-Kommission sagt dazu, die Gebühren seien quasi wie eine Zugangssperre. Sie hat angeordnet, dass Meta die Vorgaben innerhalb von fünf Tagen abschafft - sonst könnte es einen "ernsthaften und nicht wieder gutzumachenden Schaden" für den Wettbewerb am KI-Markt geben.

Die europäische Kommission wacht über die Einhaltung vom Wettbewerbsrecht in der EU. Sie befürchtet, dass durch die Marktmacht von US-Techkonzernen wie eben Meta europäische KI-Entwickler benachteiligt werden. Die Untersuchung in dem Fall ist noch nicht endgültig abgeschlossen.