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Manchmal erscheint der Kampf gegen Falschmeldungen aussichtslos.

Denn selbst wenn Nachrichten als falsch erkannt werden, werden sie zum Teil weiterverbreitet: Laut einer Studie hat in den USA rund jeder siebte Erwachsene nach eigenen Angaben schon mal Nachrichten geteilt, die er oder sie für falsch hielt.

Ein Psychologe und eine Wirtschaftswissenschaftlerin wollten wissen, warum - und machten mehrere Experimente. Sie schreiben im Fachmagazin Psychological Science, dass die Verbreitung von Falschmeldungen auch schlicht davon abhängt, wie oft wir ihnen schon begegnet sind.

In den Versuchen hatten Teilnehmende weniger Skrupel, Unwahrheiten zu verbeiten, je öfter sie sie schon gelesen hatten - selbst wenn sie wussten, dass eine Meldung falsch ist. Der Effekt war laut den Forschenden zwar nicht besonders groß, könnte aber in der Masse der Meldungen im Netz doch dazu beitragen, dass sich Falschmeldungen verbreiten.