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Vor drei Monaten hat es in Deutschland die große Hochwasserkatastrophe gegeben: Der Opferbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Detlef Placzek, sieht mittlerweile Fortschritte beim Wiederaufbau.

Placek sagte im Deutschlandfunk, der Staat habe schnell 15 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Im September wurden auch 9.500 Anträge auf Finanzhilfen gestellt - etwa 400 sind bisher bewilligt worden.

Verzögerungen beim Aufbau gebe es gerade, weil die Baubranche nicht genug Kapazitäten habe - viele Häuser zum Beispiel im Ahrtal sind weiter im Rohbauzustand. Deshalb werden viele Leute im Winter dort nicht wohnen können.

Therapieplätze fehlen

Der Opferschutzbeauftrage von Rheinland-Pfalz sagte, es fehle auch an Therapieplätzen. Denn viele Betroffene von der Flutkatastrophe bräuchten Hilfe, um das Erlebte verarbeiten zu können.