Der Bundesdatenschutzbeauftragte fordert nach dem massenhaften Datendiebstahl bei Politikern und Prominenten Änderungen an Schulen.

Ulrich Kelber ist der Meinung, dass Schüler gezielt für Datenschutz im Netz sensibilisiert werden müssen. Der Datenschutzbeauftragte sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, das Thema müsse selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts werden. Seiner Ansicht nach ist es wichtig, dass Lehrer sich in dem Bereich fortbilden. Und auch Eltern müssten sich bemühen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus sprach sich in der Rheinischen Post für härtere Strafen aus. Das Hacken und Abschöpfen von Daten werde aktuell mit maximal drei Jahren Haft geahndet, einfacher Diebstahl mit bis zu fünf.