In einem Dorf in Nordfrankreich dürfen Hunde in Zukunft nicht mehr zu laut bellen.

Einige Bewohner hatten sich beim Bürgermeister des Örtchens Feuquières über Hunde beschwert, die Tag und Nacht laut sind - ohne, dass das Herrchen eingreift. Jetzt wurde beschlossen: Hundebesitzer, die nichts tun, wenn ihre Tiere lange und laut bellen, müssen eine Strafe zahlen: knapp 70 Euro. Kläffer müssen drinnen gehalten werden, damit sie die Nachbarn nicht stören. Der Bürgermeister sagte einer Zeitung, es gehe nicht darum, Hunde und ihre Besitzer für Kleinigkeiten zu bestrafen. Aber wer einen Hund habe, müsse ihn auch erziehen.

Eigentlich geht es vor allem um eine Hundebesitzerin. Die hat viele Tiere, von denen sich die Nachbarn gestört fühlen. Sie sagen: Reden habe nicht geholfen, daher hätten sie den Bürgermeister um ein Gesetz gebeten. Tierschützer sagen: Totaler Quatsch! Bellen sei natürlich. Auch ein anderer Ort in Frankreich hatte vor ein paar Jahren schon zu lautes Bellen verboten.