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Es steht nicht gut um sie: Menschenaffen wie Gorillas, Schimpansen und Bonobos sind schon jetzt bedroht. Und in den nächsten Jahren wird sich die Lage wohl noch deutlich verschlechtern.

Zu diesem Schluss kommt die Studie eines internationalen Wissenschaftsteams. Die Forschenden haben zum ersten Mal analysiert, wie sich der Klimawandel, die Landnutzung und die Bevölkerungszahlen auf den Lebensraum der afrikanischen Menschenaffen bis zum Jahr 2050 auswirken. Bei seinen Prognosen berücksichtigte das Team Best- und Worst-Case-Szenarien.

Ergebnis: Die Auswirkungen sind zwar unterschiedlich, trotzdem bringen beide Fälle einen enormen Lebensraumverlust für die Menschenaffen mit sich. Im Best-Case-Szenario verlieren die Primaten in den nächsten Jahren rund 85 Prozent ihres Verbreitungsgebietes. Im schlechtesten Fall sind es sogar 94 Prozent.

Die Forschenden fordern mehr Schutzgebiete für die Tiere. Außerdem sollten Korridore geschaffen werden, die verschiedene Lebensräume miteinander verbinden.