Radfahren finden auch Frauen in Großbritannien grundsätzlich gut.

Selber machen sie es aber oft nicht. Das zeigt eine Studie einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Radfahrer und Fußgänger in Großbritannien einsetzt. Dafür hat sie mehr als 7700 Menschen in sieben größeren Städten befragt. Und dabei zeigte sich: Fast zwei Drittel der befragten Frauen fahren nie mit dem Fahrrad. Der meistgenannte Grund dafür war, dass sie sich auf der Straße nicht sicher fühlten.

Generell stellen die Studienautoren ein Gender Gap beim Radfahren fest. Denn in den untersuchten Städten fahren doppelt so viele Männer wie Frauen mindestens einmal pro Woche mit dem Rad.

Um grundsätzlich mehr Menschen aufs Rad zu bringen, schlägt die Organisation vor, mehr von der Autofahrbahn getrennte Radwege zu bauen und Trainingsprogramme anzubieten.