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Fledermäuse tragen tausende verschiedene Coronaviren in sich.

Jetzt haben Forschende in Großbritannien bei ihnen eine neue Art dieser Viren entdeckt. Die Erreger gehören zu den Sarbecoviren, also zur gleichen Untergattung wie Sars und Sars-CoV-2. Nachgewiesen wurden die neuen Coronaviren in der Fledermaus Kleine Hufeisennase. Es ist der erste Nachweis solcher Viren in Großbritannien.

Für Menschen ist das neuentdeckte Virus nicht gefährlich, solange es sich nicht verändert und sich zum Beispiel mit anderen Viren kombiniert. Laut Schätzungen sind Fledermäuse weltweit Träger von mehr als 3.000 verschiedene Coronaviren. Die Wissenschaftler sagen, es ist wichtig, sie zu überwachen, um mögliche Mutationen zu finden, die auf andere Arten oder gar den Menschen überspringen können. Um das zu verhindern, sollten Menschen in Höhlen oder wenn sie eine verletzte Fledermaus finden, eine Maske tragen.

Die Studie ist im Fachjournal Scientific Reports erschienen.