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Ob wir uns eher morgens oder eher abends wach fühlen, legt unsere innere Uhr fest.

Forschende aus den USA wollten wissen, ob es auch Unterschiede im Stoffwechsel von sogenannten Eulen und Lerchen gibt. Dafür haben sie eine kleine Pilotstudie gestartet, an der 51 Testpersonen teilgenommen haben: Etwa die Hälfte von ihnen waren Frühaufsteher, die anderen waren eher spät abends fit.

Die Forschenden untersuchten den Stoffwechsel dieser Menschen - in Ruhe und unter körperlicher Belastung. Es zeigte sich, dass Frühaufsteher ihre Energie eher aus der Verbrennung von Fett beziehen, während Spätaufsteher eher Kohlenhydrate verbrennen. Außerdem, so die Forschenden, reagierten die Eulen weniger empfindlich auf Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

Die Forschenden gehen davon aus, dass das auch Folgen für die Gesundheit hat und Menschen, die eher spät am Tag aktiv sind, zum Beispiel anfälliger sein könnten für Diabetes. Weil die Studie aber sehr klein ist, müssten weitere Untersuchungen die Ergebnisse erst noch bestätigen.