Das Internationale Olympische Komitee investiert weitere fünf Millionen US-Dollar in den Anti-Doping-Kampf.

Mit dem Geld sollen bis zu 22.000 Doping-Proben, die vor Olympia 2020 in Tokio genommen werden, für spätere Nachtests eingelagert werden. Die Idee ist, mit den besseren Analysemethoden der Zukunft Dopingfälle bis zu zehn Jahre in die Vergangenheit doch noch aufklären zu können. Dann könnten Olympia-Medaillen von Tokio nachträglich aberkannt und neu vergeben werden. Das IOC sieht die Ankündigung aber auch als Abschreckung für mögliche Dopende.