In Japan wird über rund 700 ausländische Studierende diskutiert, von denen jede Spur fehlt.

Die Universität hat den Kontakt zu ihnen verloren, nachdem sie nicht mehr zu den Veranstaltungen gekommen waren. Vermutlich leben sie jetzt illegal im Land. Laut einem Bericht der Zeitung VN Express aus Vietnam kommen die Studierenden aus Vietnam, Nepal und China. Zum Teil brach der Kontakt schon vor einem Jahr ab.

Die Behörden in Japan wollen jetzt gegen die betroffenen Unis vorgehen. Die Regierung kündigte Strafen für Hochschulen an, die viele ausländische Studierende mit unbekanntem Aufenthaltsort haben. Als weitere Maßnahme wird überlegt, die Dauer der Studentenvisa zu verkürzen: Von über vier Jahren auf nur noch ein Jahr. Auch Schüler an japanischen Sprachschulen sollen strenger überprüft werden.