Klima

Dschingis Khan profitiert von feuchter und warmer Witterung

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Dschingis Khan hat mit seiner Reiterarmee ein Weltreich von Ostasien bis Mitteleuropa erobert.

Dabei hat dem Mongolenherrscher möglicherweise das Wetter geholfen. US-Forscher von der Columbia Universität haben herausgefunden, dass das Klima zu Zeiten Dschingis Khans - also von etwa 1162 bis 1227 - ungewöhnlich warm und feucht war. Weil es in der zentralen Mongolei normalerweise eher kalt und trocken ist, sorgte der Klimawechsel dafür, dass Gras und Weideland ungewöhnlich stark gewachsen sind. Laut den Wissenschaftlern war das gut für Pferde und Vieh und damit auch für die Reiterarmee des Herrschers.

Die Forscher untersuchten für ihre Studie die Jahresringe Sibirischer Zirbelkiefern in der Mongolei.

Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Forschungen im Fachmagazin "PNAS"