In Malawi in Ostafrika hat es ein Gerichtsverfahren gegeben: wegen der Haare einer Schülerin. Das Urteil lautet, ein Schulverbot wegen der Haare ist nicht zulässig.

Das Gericht hat in dem Fall angeordnet, dass es Schülerinnen und Schülern nicht verboten werden darf in die Schule zu gehen, nur weil sie Dreadlocks haben. Und das Kultusministerium muss auch erst einmal allen Angehörigen der Rastafari-Glaubensrichtung, die das mit den Dreadlocks zeigen, erlauben, an jede öffentliche Schule gehen zu dürfen.

Eine örtliche Zeitung berichtet, dass in dem verhandelten Fall die Schulleitung der Schülerin befohlen hatte, ihre Haare abzuschneiden. Als sie sich weigerte, wurde ihr verboten, in den Unterricht zu gehen.

Die Anhänger der Rastafari-Glaubensrichtung in Malawi protestieren immer wieder gegen die Regierung. Sie werfen ihr Diskriminierung vor. Das Kultusministerium argumentierte, das Schulverbot für Schülerinnen und Schüler mit Dreadlocks sei okay, weil damit Gleichheit unter den Kindern geschaffen werden könne.