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Fische im Meer sind offenbar besser geschützt, wenn ihr Lebensraum irgendwo abgelegen statt in einem offiziellen Schutzgebiet liegt.

Ein internationales Forschungsteam hat Fischpopulationen untersucht. Deren Zustand ist demzufolge in abgelegenen Riffen besser als in den besten Meeresschutzgebieten der Welt. Die Forschenden schreiben, dass die Riffe dreimal so viele Bestände schützen wie Meeresschutzzonen. Außerdem fanden sich in den abgelegenen Gebieten auch mehr Exemplare besonders bedrohter Arten wie Haie oder Zackenbarsche.

Die Forschenden bezeichnen ein Korallenriff als abgelegen, wenn es mindestens vier Stunden Schifffahrt von menschlicher Zivilisation entfernt liegt - und mehr als neun Stunden Fahrt vom nächsten Fischmarkt. Die Forschenden sagen, dass nur Wildgebiete echte Wildnis sind und deshalb geschützt werden müssten. Denn in vielen Meeresschutzgebieten darf gefischt werden.