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Computer sind in einigen Bereichen besser als die besten Menschen – zum Beispiel beim Schach oder der Gesichtserkennung.

Beim Autofahren soll es bald auch so weit sein – in der Luft haben menschliche Profi-Piloten jetzt die ersten Rennen verloren. Und zwar beim Fernsteuern von Quadrokoptern, kleinen Flugdrohnen. Forschende der Uni Zürich berichten in einer Studie über einen neuen Algorithmus, der die computergesteuerte Drohne schneller durch einen Parcours fliegen lässt als es zwei menschliche Profis schafften – obwohl sie Zeit zum Trainieren bekamen.

Der Trick: Der neue Algorithmus berechnet selbst die optimale Flugbahn auf der Rennstrecke. Frühere Systeme lenkten die Drohne dagegen an vorgegebenen Zeitpunkten zu vorgegebenen Wegpunkten.

Die Forschende hoffen, dass ihr neuer Drohnen-Algorithmus in Zukunft bei Paketlieferungen, bei der Inspektion von Gebäuden oder der Suche nach Überlebenden in Katastrophengebieten helfen kann.