Mexiko will eine Art Robin-Hood-Institut einrichten.

Von dort soll zentral alles verwaltet werden, was Drogenhändlern und korrupten Politikern weggenommen wird. Mexikos linkspopulistischer Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte, was gestohlen wurde, soll dem Volk zurückgegeben werden. Der Plan ist, ein Organ unter Aufsicht des Finanzministeriums zu gründen. Beschlagnahmte Güter könnten verwendet werden, um Schulen, Krankenhäuser und Altenheimen zu bauen. Aktuell würden Dollar, Schmuckstücke, Häuser, Farmen und Fahrzeuge sicher gestellt, doch wegen der Bürokratie gingen viele Dinge verloren, so der Präsident.

Das organisierte Verbrechen hat Mexiko fest im Griff. Drogenkartelle kontrollieren Teile des Landes, Korruption ist weit verbreitet.