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In Myanmar hat die Farbe Rot jetzt eine neue Bedeutung -

Aktivistinnen und Aktivisten bemalen die Straßen rot - als Zeichen des Protests gegen das Blutvergießen der Militärregierung. In der größten Stadt Yangon etwa wurden gestern ganze Fahrbahnen in Rot getaucht, Menschen hinterließen rote Handabdrücke auf Bushaltestellen und Bürgersteigen. An einer Haltestelle stand in rot geschrieben, dass Soldaten von der Militärführung missbraucht würden und die Forderung, dass sie nicht mehr auf Zivilistinnen und Zivilisten schießen sollten.

Vor gut zwei Monaten hatte sich das Militär in Myanmar an die Macht geputscht, seitdem gibt es landesweite Proteste. Dagegen gehen die Militärs brutal vor mit Tränengas, Gummigeschossen und scharfer Munition. Mindestens 570 Menschen wurden getötet, darunter fast 50 Kinder.