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Morgens halb zehn - der Wind bläst, es regnet - der Pollen sitzt.

Forschende der Georgia Tech aus den USA haben sich gefragt: Wie schaffen Bienen es, dass der Pollen an ihren Hinterbeinen klebt, egal ob es regnet oder trocken ist oder der Wind bläst? Um die Frage zu beantworten, haben sie Bienen ihren Pollen geklaut und untersucht. Sie haben herausgefunden, dass die Bienen eine Art Zwei-Phasen-Kleber benutzen: Die Pollen werden mit dem zuckrigen Speichel der Bienen an die Beine geklebt. Dann wird eine Art ölige Schicht darüber verteilt, die aus Pollenkitt besteht. Pollenkitt ist eine klebrige, ölbasierte Schutzschicht, die die Blütenpollen umgibt.

Mit Öl hält´s besser

Im Labor probierten die Forschenden aus, was passiert, wenn die ölige Schicht weggelassen wird. Es zeigte sich, dass der Pollenkleber dann viel schlechter funktioniert: Er trocknet aus, wenn die Luft zu trocken ist, er wird matschig und hält nicht mehr, wenn die Luft zu feucht ist. Mit der öligen Schicht oben drüber hielt der Pollenkleber viel besser. Für die Forschenden wäre das auch ein guter Hinweis, wie wir Menschen Klebstoffe fest und haltbar machen könnten.