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Tonnenweise alte Munition liegt in den Meeren, das meiste stammt aus den beiden Weltkriegen und lagert zum Beispiel in versenkten Schiffen.

Was das für die Unterwasserwelt heißt, ob davon Gefahren ausgehen, das soll ein Team auf dem Forschungsschiff Heincke herausfinden. Es ist heute früh von Bremerhaven in Richtung Helgoland aufgebrochen. Sein Ziel ist das Wrack des Kreuzers SMS Mainz. Der wurde 1914 zu Beginn der Ersten Weltkriegs versenkt. Das Team soll Proben nehmen, um die Kampfstoffe zu analysieren. Wegen starken Windes und turbulenter See war die Abfahrt der Forschungsmission mehrmals verschoben worden.

Nach offiziellen Schätzungen liegen allein in der deutschen Nordsee rund 1,3 Millionen Tonnen Munition aus Weltkriegszeiten. Bis jetzt ist wenig bekannt darüber, wie sich das auf Fische und Pflanzen im Meer auswirkt. Die Leitung des Projekts hat das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven.