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"Das Coronavirus ist eine Biowaffe und über die Coronatests wollen 'die da oben' unsere DNA sammeln." So lauten nur einige Verschwörungsmythen und an so etwas glaubt etwa jeder Zehnte.

Das zeigt eine Online-Umfrage der Uni Basel, die anonym rund 1600 Menschen in der Schweiz und in Deutschland befragt hat. 20 Prozent gaben auf der Skala an, dass sie wenig oder mäßig zustimmten, 70 Prozent lehnten die zum Teil skurrilen Aussagen komplett ab.

Die Psychologinnen und Psychologen werteten auch aus, wie es den Teilnehmenden ging, sowie ihr Alter, Geschlecht und die politische Einstellung. Dabei kam heraus, dass diejenigen, die den Verschwörungsaussagen zustimmten, im Durchschnitt eher jung waren, gestresst, eine politisch eher extreme Haltung hatten und ein geringeres Bildungsniveau.

Außerdem liefen Denkprozesse bei den Verschwörungsgläubigen anders ab: Sie zogen schneller Schlussfolgerungen, auch wenn sie unsicher waren. Und Informationen, die ihre Meinung widerlegten, beachteten sie weniger.

Die Befragung ist nicht repräsentativ und wurde im Fachmagazin Psychological Medicine veröffentlicht.