Mit dem Rauchen aufhören, ist nicht so easy.

Als vor ein paar Jahren E-Zigaretten auf den Markt gebracht wurden, wurde oft damit geworben, dass sie weniger schädlich seien - und in manchen Ländern wurden sie sogar zur Unterstützung der Rauch-Entwöhnung empfohlen.

Eine Studie aus Südkorea schränkt jetzt aber ein: Ein bisschen besser als normale Zigaretten weiterzurauchen ist es schon - aber richtig gut eben auch nicht.

Im Vergleich zu Leuten, die ganz aufgehört haben zu rauchen, war das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken mit E-Zigaretten immer noch um das Anderhalbfache höher - und das Risiko zu sterben doppelt so hoch.

Für die Studie im Fachblatt Nature Medicine haben die Forschenden die Daten von rund viereinhalb Millionen Raucherinnen und Rauchern ausgewertet. Andere Forschende verweisen darauf, dass der untersuchte Zeitraum zwischen 2018 und '23 vergleichsweise kurz ist. Die Studie liefere aber eine gute erste Datenbasis, auf der die Langzeitfolgen von E-Zigaretten weiter erforscht werden müssten.