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Wenn Menschen in Zukunft mal länger auf dem Mond sind, brauchen sie Sauerstoff zum Atmen. Der könnte aus dem Mondstaub kommen.

Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat dazu ein neues Projekt gestartet. Der Mondstaub, auch Regolith genannt, ist ein lockeres Material, das die Mondoberfläche zum Teil meterdick bedeckt. Und: Er besteht zu gut 40 Prozent seines Gewichts aus Sauerstoff. Der Sauerstoff ist in Mineralien oder Glas gebunden.

Mit Hilfe der sogenannten Schmelzflusselektrolyse kann man den Sauerstoff aber herauslösen. Diese Methode wurde ursprünglich entwickelt, um Metalle zu gewinnen. Forschende am Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum Estec haben sie aber für die Raumfahrt weiterentwickelt. Jetzt wurde eine Testanlage, die simuliertes Regolith bearbeitet, in Betrieb genommen. In einigen Jahren will die Esa eine Anlage fertig haben, die auch auf dem Mond betrieben werden könnte.

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